Aktuelle Ausgabe zum Lesen  eye   zum Hören  ear
Schriftgröße  

Wer schon lange nicht mehr in der Oper in Frankfurt zu Gast war, kann Überraschungen erleben. Zum Beispiel neulich bei der Oper „Enrico“. Dies ist eine Aufführung, die durchaus von Opernneulingen oder -abstinenzlern mit großem Vergnügen genossen werden kann. Wer jetzt allerdings vom folgenden Text kunstgerechte Interpretationen erwartet, wird enttäuscht. Kritiken in den Feuilletons der einschlägigen Blätter sorgen für die nötige Betrachtungsweise. Hier soll nur erwähnt sein, dass das Bockenheimer Depot mit seiner Inszenierung spannende eineinhalb Stunden erleben lässt. Thema: was ist echt, was ist Maske, wer dominiert, Musik oder Sprache, wann ist wer, wer, und wenn ja, wie viele? Genuss bietet auch das als Bibliothek inszenierte Bühnenbild, das mal Gemälde, am Ende Frankfurter Skyline darstellend. Dass Musiker und Darsteller den Überblick behalten und auch die Zuschauer noch mitnehmen können, verdient den allergrößten Respekt. Darum darf die Idee, einmal wieder in die Oper zu gehen, durchaus Realität annehmen. Oper, kann man sich nicht leisten. Stimmt nicht. Die städtischen Bühnen und die Oper Frankfurt gewähren Kulturpass-Inhabern vergünstigten Eintritt (www.kulturpass.net). Und, was wird demnächst gespielt? Auf der Webseite der Oper kann man sich informieren:Internet:    www.oper-frankfurt.de.     per