Aktuelle Ausgabe zum Lesen  eye   zum Hören  ear
Schriftgröße  

Am 5. August gibt es von 14 bis 18 Uhr Informationen zur Selbsthilfe und zur Prävention sowie ein kulturelles, musikalisches Programm für Jung und Alt – diesmal nicht im Römer.

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig wird die Veranstaltung gemeinsam mit Selbsthilfe-Geschäftsführerin Maren Kochbeck eröffnen. Den Rahmen des Selbsthilfe-Festivals im Günthersburgpark bilden die Stände von zahlreichen Frankfurter Selbsthilfegruppen, die Informationen bereithalten und zu Gesprächen einladen.

Ergänzend zum Thema Selbsthilfe gibt es zwei Experten-Vorträge:
Unter dem Titel „Wie ist das, wenn man anders tickt?“ gibt Ben Jürgens von der Selbsthilfegruppe Hessenticser für Menschen mit Tourette-Syndrom um 14.30 Uhr einen persönlichen Einblick in das Leben mit den Tics: Erhellend und spannend ist sein Bericht; manchmal nachdenklich und trotz allem durch seine (Selbst-) Ironie auch lustig.

Der Vortrag mit dem Titel „Was tut meiner Psyche gut?“ von Christine Reif-Leonhard von der Frankfurter Uniklinik und dem Frankfurter Bündnis gegen Depressionen informiert ab 16 Uhr darüber, wie man psychisch stabil bleibt und lädt zum Gespräch dazu ein.

Auch die Veranstalter, der Verein Selbsthilfe und das Gesundheitsamt Frankfurt, stellen sich in Pavillons vor: Das Gesundheitsamt präsentiert das Frankfurter Netzwerk für Suizidprävention (FRANS). Es wurde 2014 auf Initiative des Amtes gegründet und ist ein Zusammenschluss von mehr als 60 Institutionen und Organisationen.

Der Verein Selbsthilfe ist mit seinen drei Arbeitsbereichen vertreten: Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt, gegründet 1980, ist die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zur Selbsthilfe in Frankfurt. Sie vernetzt rund 600 Selbsthilfegruppen zu 220 Themen. Betroffene und Angehörige sowie Selbsthilfegruppen finden hier Rat, Unterstützung und Informationen.

Die Servicestelle BürgerInnen-Beteiligung präsentiert das Kogi-Projekt zur Gesundheitsaufklärung von Migranten. Vom Gesundheitsamt Frankfurt und Selbsthilfe geschulte interkulturelle Gesundheitslotsen informieren über ihr Engagement.

Die Krebs-Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt bietet Beratung von Betroffenen für Betroffene und Angehörige.