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Bundestag beschließt pandemiebedingte Erleichterungen

Pflegende Angehörige können aufgrund der Corona-Pandemie bis zum 30 September bis zu 20 Tage (anstatt wie bisher 10 Tage) Pflegeunterstützungsgeld in Anspruch nehmen. Außerdem dürfen sie in eine akuten Pflegesituation bis zu 20 Tage (anstatt wie bisher 10 Tage) von der Arbeit fernbleiben. Das sieht eine Gesetzesanpassung vor, die mit dem „Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“ im Mai vom Deutschen Bundestag beschlossen wurde. Bei der Familienpflegezeit und der Pflegezeit wurden ebenfalls entsprechende Anpassungen vorgenommen. Sie können jetzt flexibler genutzt werden. Auch sollen Einkommenseinbußen, die pandemiebedingt sind, bei der finanziellen Förderung durch zinslose Darlehen nach dem Familienpflegezeitgesetz besonders berücksichtigt werden.