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Zu einer Ausstellung „Mare Maunscha – Innenansichten aus Leben und Kultur der Sinti & Roma“ lädt das Amt für multikulturelle Angelegenheiten ein

Im Stadt-Raum-Frankfurt, Mainzer Landstraße 293 zeigt der Frankfurter Fotograf Alexander Paul Englert Bilder von Kunstschaffenden und Bürgerrechtlern mit Sinti- oder Roma-Hintergrund, die er an ihren Lebensorten getroffen hat. Die Bilder geben Einblicke in Verfolgung und Trauma, Migration und Flucht, Heimat und Identität sowie das Kunstschaffen der Porträtierten. Sie stammen aus dem gleichnamigen Buch der Edition Faust, für das die Herausgeber Romeo Franz und Cornelia Wilß europaweit intensive Gespräche mit den Künstlern geführt haben.

Zugrunde liegt allen Begegnungen die kritische Auseinandersetzung mit kultureller und sozialer Diskriminierung einer Minderheits- in einer Mehrheitsgesellschaft. Genauso wie die Texte entlarven auch Englerts Bilder gewohnte Seh- und Deutungsmuster der Mehrheitsgesellschaft als Stereotype und Klischees. Der Fotograf wird zur Eröffnung gemeinsam mit der Buchherausgeberin Cornelia Wilß durch die Ausstellung führen.

Um die Ausstellung zu besuchen, reicht eine Anmeldung an der Pforte des Hauses. Führungen durch die Ausstellung gibt es am Sonntag, 19. Oktober, um 17.30 Uhr und am Dienstag, 3. Dezember, um 18 Uhr. Am Donnerstag, 14. November, findet um 19 Uhr eine Diskussionsrunde mit Bühnenprogramm unter dem Titel „Antiziganismus heute und das Buchprojekt Mare Manuscha“ statt.

Die Ausstellung wird am Mittwoch, 9. Oktober, um 18.30 Uhr eröffnet und dauert bis zum 13. Dezember. Der Eintritt ist frei.
Infos unter http://www.amka.de/stadtraumfrankfurt