Aktuelle Ausgabe zum Lesen  eye   zum Hören  ear
Schriftgröße  

Ausstellungseröffnung zum Frankfurter Häuserkampf in der Volkshochschule am 10. März.

30 Jahre nach der ersten Hausbesetzung in Frankfurt am Main im Jahr 1970 erarbeitete und organisierte ein Team des „Frankfurter Archivs der Revolte“ die Ausstellung „Dieses Haus ist besetzt! Frankfurter Häuserkampf 1970–1974“, in der die Hintergründe und Verlaufsformen des bundesweit ersten Zyklus’ von Hausbesetzungen präsentiert werden. Wie eine wandzeitungsartige Zeitreise durch den Gang der urbanen Kämpfe der frühen 1970er wird diese Zeit dabei in Szene gesetzt.
Nun ist die Ausstellung in den Fluren der Volkshochschule zu sehen. Neben dem Rückblick versucht sie, einen kurzen und knappen Blick in die Gegenwart zu werfen, denn viele der Ausgangspunkte der Konflikte der 1970er Jahre sind auch in der Gegenwart noch präsent: Wohnungsnot, unbezahlbare Mieten, Gentrifizierung, investorengesteuerter Luxuswohnungsbau und dergleichen sind auch im heutigen Frankfurt nicht zu übersehen. Dementsprechend ist auch Protest und Widerstand wahrnehmbar. Das Ziel „Stadt für alle“ bleibt auf der Tagesordnung.
Die Ausstellung umfasst rund 20 Plakate mit Hintergrundinformationen und Fotos, Zeitungsausschnitten, Flugblättern und weiteren Materialien der Zeit. Zur Ausstellung ist eine umfangreiche Dokumentation entstanden, die über das „Frankfurter Archiv der Revolte“ unter archiv-der-revolte.de erhältlich ist.

Zur Eröffnung am Freitag, 10. März, um 19 Uhr geben Norbert Saßmannshausen und Rolf Engelke einen kurzen Überblick in die Entstehung des Archivs der Revolte und führen in die Ausstellung ein. In einem dritten Impuls werden Bezüge zum aktuellem Geschehen in Frankfurt thematisiert. Im Anschluss bleibt Zeit für einen Rundgang, Diskussion und Austausch. Die Teilnahmegebühr für den Abend beträgt fünf Euro.

Um Anmeldung unter der Kursnummer 0700-00 wird gebeten. Der direkte Weg zur Anmeldung führt über die Website der VHS unter vhs Frankfurt – Ihre Volkshochschule in Frankfurt – Courses.

Die Volkshochschule nimmt Anmeldungen mit Angabe der Kursnummer auch per E-Mail an vhs@frankfurt.de und telefonisch unter Telefon 069/ 212-71501 entgegen.

Ausstellung kann ab Samstag,11. März, bis voraussichtlich Juni in der Volkshochschule Frankfurt, Sonnemannstraße 13, besucht werden, der Eintritt ist frei.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung wird zeitnah auf der VHS-Website unter vhs.frankfurt.de unter „Aktuelles“ veröffentlicht.