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Ehrung und Anerkennung für Engagement in der Nachbarschaft

 

Zum 19. Mal schreibt die Stadt Frankfurt am Main den Nachbarschaftspreis aus. Ab sofort beginnt die Bewerbungsfrist. Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld ruft Gruppen und Einzelpersonen, die sich nachbarschaftlich engagieren, zur Bewerbung auf. Jeder kann dem Team „Frankfurter Programm – Aktive Nachbarschaft“ im Jugend- und Sozialamt auch Kandidaten sowie Gruppen melden, die durch ihr Engagement auffallen.

Ausgezeichnet werden Ideen und Aktionen, die eine lebendige Nachbarschaft im Stadtteil zum Ziel haben. Dabei geht es darum, die Identifikation der Bewohner mit ihrem Wohngebiet – unabhängig von Alter, Bildung, Herkunft oder Einkommen – zu steigern. Ob Spielplatzpatenschaft, Schulaufgabenhilfe, Einkaufsdienst für ältere und kranke Menschen, Hilfe bei Behördengängen, Aktionen von Hausgemeinschaften, Aufräumaktionen in einer Siedlung, Kulturangebote im Stadtteil, gemeinsame Unternehmungen von Alt und Jung oder Bewohnern unterschiedlicher kultureller Herkunft – jede Aktivität ist preiswürdig.

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen und Gruppen aus dem gesamten Stadtgebiet, deren Projekte entweder bereits erfolgreich etabliert sind oder sich im Aufbau befinden und im Laufe des Jahres 2019 abgeschlossen werden.

Der Wettbewerb wurde in insgesamt fünf Kategorien ausgeschrieben. „Kultur vor Ort“ umfasst beispielsweise Nachbarschaftsfeste oder kulturelle Angebote im Quartier und insbesondere auch Projekte, die dem guten Miteinander der Kulturen dienen. Veranstalter von nachbarschaftlichen Aktionen, die das Generationenmiteinander im Fokus haben, können sich für „Jung und Alt“ bewerben. In der Kategorie „Chancen im Quartier“ werden Projekte ausgezeichnet, die der Bildung, Gesundheitsförderung, Qualifizierung oder Beschäftigungsförderung dienen. Mit der Kategorie „Schöner-Bunter-Nachhaltiger“ würdigt die Stadt Initiativen zur Verbesserung und Verschönerung des Wohnumfelds. Schließlich richtet sich „Nachbarn für Nachbarn“ an all diejenigen, die als „gute Geister“ ihren Nachbarn im alltäglichen Leben behilflich sind, sei es bei Besorgungen oder der Kinderbetreuung.

Je Kategorie vergibt die Stadt einen Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Die Sozialdezernentin verleiht die Auszeichnung während einer Feierstunde im Gesellschaftshaus des Palmengartens.

Nähere Informationen über die Kategorien und die notwendigen Bewerbungsunterlagen enthält der Flyer zum Nachbarschaftspreis, der in allen Stadtteilen beispielsweise in sozialen Einrichtungen, den Sozialrathäusern, Kindertagesstätten, Schulen oder den Quartiersbüros ausliegt und auch im Internet unter http://www.frankfurt-sozialestadt.de veröffentlicht ist. Fragen beantworten Thomas Schäfer, Telefon 069/212-38 884, Christina Bender, Telefon 069/212-40 793 und Christine Weber, Telefon 069/212-33 990.

Vorschläge und Bewerbungen für den Nachbarschaftspreis können bis zum 31. Januar 2020 beim Team „Aktive Nachbarschaft“ im Jugend- und Sozialamt, 51.12, Stichwort: Nachbarschaftspreis, Eschersheimer Landstraße 241-249, per E-Mail an nachbarschaftspreis@frankfurt-sozialestadt.de oder per Fax an 069/212-974 66 19 eingereicht werden.