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Kultur-Region Frankfurt-Rhein-Main mit vielfältigem Jahresprogramm

Kleider, Gärten, Theater und Umwelt – das sind kurzgefasst die Themen, die die Kultur-Region Frankfurt-Rhein-Main in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen präsentiert. Insgesamt 53 Städte, Kreise und der Regionalverband sind Mitglied in diesem Verbund und erreichen mit ihren Angeboten insgesamt rund 3,3 Millionen Menschen. Neu dabei ist die Stadt Bad Kreuznach.

Allein im Museumsheft „Museen und Sonderausstellungen 2020“ sind mehr als 200 Kulturangebote in 104 Ausstellungshäusern aufgeführt. Dies sind nicht nur die großen international bekannten Kunstmuseen, sondern auch viele kleinere Häuser, naturkundliche und technische Sammlungen, Geschichts- und Heimatmuseen, Archive und Besucherzentren.

Das Projekt „Geist der Freiheit“ in der Kulturregion stellt seine rund 60 Veranstaltungen in diesem Jahr unter das Motto „Kleidung, Freiheit, Identität – gestern und heute“. Zeigen sich Gleichberechtigung und Demokratisierung auch in der Mode? Welche Unfreiheiten bestehen im globalen Handel mit Kleidung? – das sind nur einige der Fragen, die in Vorträgen, Workshops und Ausstellungen thematisiert werden. So verspricht eine Ausstellung „Kleider in Bewegung – Frauenmode seit 1850“ im Historischen Museum Frankfurt einen Einblick in die Stadtgesellschaft des 19. Jahrhunderts. Sie zeigt vom 19. März bis 19. Juli, wie Frauen sich neue öffentliche Räume eroberten und dies auch in ihrer Kleidung wiedergaben.

Garten-Rhein-Main richtet unter dem Titel „(G)Artenvielfalt“ den Blick auf heimische Tiere und Pflanzen. Unter anderem ist eine Veranstaltungsreihe zum Thema „Streuobstwiesen“ geplant. Von der Kirschblüte bis zur Apfelernte (Mai bis Oktober) werden auf sieben Streuobstwiesen Aktionsstände und kulturelle Veranstaltungen mit regionaler Küche, Workshops und Führungen die Bedeutung dieses regionalen Kulturguts vermitteln.

Ebenfalls der Umwelt widmet sich die Route der Industriekultur vom 8. bis 16. August. Es wird darum gehen, welchen Einfluss der Mensch seit der Industrialisierung auf seine Umwelt ausgeübt hat. Von rauchenden Schornsteinen als Zeichen des Fortschritts ging die Entwicklung hin zu den Erfordernissen von  Nachhaltigkeit, umweltschonender Produktion und Klimaschutz heute.

Das Theaterfestival „Starke Stücke“ bietet vom 12. bis 13. März zum 26. Mal Vorstellungen für ein junges Publikum.

Die Publikationen „Museen und Sonderausstellungen“, „Starke Stücke“, „Kleidung, Freiheit, Identität“ sind in den beteiligten Museen und Spielstätten sowie in Rathäusern, Bürgerbüros und Tourist-Informationen der Region erhältlich. Sie stehen außerdem zum Download unter www.krfrm.de bereit.                                               wdl