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Vieles wird mit Jahresbeginn digital

Wer gesetzlich versichert ist, hat seit Anfang 2021 das Recht auf eine elektronische Patientenakte (ePA). Dafür bekommt man von der Krankenkasse eine kostenlose App. Dort kann jeder Patient seine Befunde, Therapieempfehlungen und Termine einsehen. Jeder kann seinen Ärzten und Apothekern erlauben, dort Daten hochzuladen. Die Nutzung der ePA ist freiwillig. Man muss sie bei der Krankenkasse beantragen. Für Privatversicherte folgt die Akte erst im Jahr 2022.

Auch die Rezepte werden digital. Ärzte stellen Rezepte digital aus, zum Beispiel als QR-Code auf dem Smartphone. Das Rezept kann man dann in der Apotheke per App einlösen. Ab 2022 ist das elektronische Rezept für gesetzlich Versicherte, die apothekenpflichtige Medikamente benötigen, in ganz Deutschland Pflicht. Wer das nicht möchte, kann einen Papier-Ausdruck von dem Rezept bekommen und den in der Apotheke einlösen.

Auf den Rezepten selbst müssen Ärzte seit Ende 2020 angeben, wie oft und wie viele der verschriebenen Tabletten man einnehmen muss. Oder sie können den Patienten einen Medikationsplan mitgeben. Das müssen sie dann auf dem Rezept vermerken.

Claudia Sabic