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Corona-Pandemie: Wie wird mit Besuchslockerungen umgegangen?

Seit dem 2. Mai sind Besuche in Alten- und Pflegeheimen in Hessen wieder erlaubt, wenn auch nur sehr eingeschränkt: Einmal pro Woche darf ein Angehöriger für eine Stunde in die Einrichtung kommen, mit Abstand und Mundschutz. Dafür mussten die Heime schnell ein passendes Schutzkonzept erarbeiten. Maßgeblich sind Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, des hessischen Sozialministeriums und die jeweiligen Hygienepläne der Heime.

Wie sieht es jetzt konkret in den einzelnen Einrichtungen vor Ort aus? Das will der Biva-Pflegeschutzbund in einer bundesweiten Online-Umfrage von den Angehörigen wissen. In der ersten Umfrage der Bundesinteressenvertretung für alte und pflegebetroffene Menschen e.V. (Biva) von März/April hatte sich gezeigt, dass die meisten Bewohner immens seelisch und körperlich unter der Isolierung gelitten haben. Herausgekommen war auch, dass die Beschränkungen in einigen Heimen strenger als die Vorgaben der Verordnungen gestaltet wurden. Der anschließende Protest des Biva hatte mitgeholfen, die Politik zu menschlicheren Maßnahmen gegen die Gefahr durch das Corona-Virus zu bewegen.

Die aktuelle Umfrage dauert fünf bis zehn Minuten und ermittelt, was die Besucher konkret im Heim ihrer Angehörigen beobachtet haben und wie sie die Situation vor und während der Beschränkung sowie nach der Lockerung erfahren haben. Die so ermittelten Informationen sollen dem Interessenverband helfen, noch bestehende Probleme aufzudecken und vor allem positive Ansätze ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Den Link zu der kurzen Online-Umfrage finden Sie hier. https://de.surveymonkey.com/r/KQ5G7CW