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Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 75 Jahren für klinische Studie gesucht

Die Abteilung Infektiologie des Universitätsklinikum Frankfurt möchte die Immunantwort einer vierten Impfdosis gegen Cocid-19 bei Menschen ab 75 Jahren untersuchen. In einer klinischen Studie sollen verschiedene Booster-Strategien miteinander verglichen werden. Dafür werden jetzt Teilnehmende gesucht.

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt seit Mitte Februar für „gesundheitlich besonders gefährdete bzw. exponierte Personengruppen“ die vierte Impfung. Zu diesem Personenkreis werden auch alle Menschen ab 70 Jahren gezählt. Aktuelle Daten haben gezeigt, dass der Infektionsschutz gegen die Omikron-Virusvariante bei älteren Menschen innerhalb weniger Monate nachlässt. Der zweite Booster soll das Risiko eines schweren Verlaufs von Covid-19 mindern. Detaillierte Studienergebnisse sind allerdings noch rar, weil bisher nur wenige Länder eine vierte Impfung durchgeführt haben. Deshalb untersucht die Infektiologie am Universitätsklinikum Frankfurt jetzt wissenschaftlich die Effekte der vierten Impfung mit den zwei am häufigsten in Deutschland verabreichten Impfstoffen. Für die Studie werden dreifach geimpfte Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab 75 Jahren gesucht.

Mithilfe der Studie sollen Erkenntnisse gewonnen werden, welche Booster-Strategien den größtmöglichen Schutz für diese vulnerable Gruppe versprechen. Gesucht werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mit Pfizer/BioNTech, Astra Zeneca oder Moderna eine vollständige Grundimmunisierung erfahren haben, und deren erste Auffrischungsimpfung länger als drei Monate zurückliegt.

Interessenten können sich an die Infektiologie am Universitätsklinikum Frankfurt unter studien.infektiologie@kgu.de oder 069 / 63 01-61 40 – Stichwort EU-COVAT-1 AGED – wenden. Der Kontakt steht auch für weitere Auskünfte zur Verfügung.