Aktuelle Ausgabe zum Lesen  eye   zum Hören  ear
Schriftgröße  

Verbraucherzentralen bieten bundesweit kostenlose Online-Vorträge an

Vom 20. bis 24. September bieten die Verbraucherzentralen Vorträge rund um die Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitaler Nachlass an. Die kostenlosen Vorträge finden während der gesamten Woche von Montag bis Freitag jeweils um 10, um 14 und um 18 Uhr statt.

Alle Termine und Anmeldung auf www.vz-bw.de/woche-der-vorsorge-2021

Patientenverfügung

Ein plötzlicher Unfall oder eine schwer verlaufende Erkrankung – jeden kann es treffen. Wer älter als 18 Jahre und einwilligungsfähig ist, kann mit einer Patientenverfügung für solche Fälle vorsorgen. In einer Patientenverfügung lässt sich festlegen, welche Untersuchungen und Behandlungen in bestimmten medizinischen Situationen oder für den Fall der Pflegebedürftigkeit erwünscht oder nicht erwünscht sind. Die Patientenverfügung richtet sich sowohl an zukünftige behandelnde Ärztinnen und Ärzte, als auch an Bevollmächtigte und Betreuer:innen. Sie wird nur herangezogen, wenn eine Person nicht mehr in der Lage ist, ihren Willen zu äußern. Die Vorträge richten sich an Menschen jeglichen Alters, die über ihre medizinische Behandlung selbst bestimmen wollen.

Sechs Termine zur Auswahl:
Montag, 20.9., 18 Uhr; Dienstag 21.9., 10 Uhr und 18 Uhr;
Mittwoch, 22.9., 18 Uhr; Donnerstag 23.9., 10 Uhr;
Freitag 24.9., 14 Uhr.

Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

Wer infolge Krankheit oder Unfall seine finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann, benötigt einen Menschen, der sich darum kümmert. Grundsätzlich bestimmt das Betreuungsgericht, wer für eine nicht entscheidungsfähige Person die gesetzliche Vertretung übernimmt. Wer hierzu konkrete Vorstellungen hat, kann in einer Betreuungsverfügung festlegen, wen das Gericht auswählen soll.

Der Patientenverfügung eine Stimme geben oder Vorkehrungen für die Vertretung in rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten treffen – das geht auch mit einer Vorsorgevollmacht. Gleichzeitig kann damit eine gerichtlich angeordnete Betreuung vermieden werden.

In den Online-Vorträgen zeigen die Verbraucherzentralen, was im Einzelnen zu beachten ist und wo Stolpersteine liegen können. Die Vorträge richten sich an Menschen jeglichen Alters, die ihre Vertretung in rechtlichen, finanziellen oder gesundheitlichen Angelegenheiten selbst regeln wollen.

Fünf Termine zur Auswahl:
Montag, 20.9., 10 Uhr und 14 Uhr; Mittwoch, 22.9., 10 Uhr;
Donnerstag 23.9., 14 Uhr; Freitag, 24.9., 18 Uhr.

Digitale Vorsorge- und Nachlassregelung

Immer mehr Menschen wickeln ihre Bankgeschäfte und andere Verträge online ab. Viele wichtige Vertragsdaten oder Informationen sind deshalb nur noch virtuell vorhanden. Bevollmächtigte, Erbinnen und Erben haben oft keine Kenntnis von den Online-Accounts und den dazu gehörigen Passwörtern. Zusätzliche Vorsorge- und Nachlassreglungen werden daher immer wichtiger, damit Bevollmächtigte, Erbinnen und Erben bei Bedarf schnell handeln können.Die Vorträge richten sich an Menschen jeglichen Alters, die über Online-Accounts verfügen und dafür eine Regelung treffen wollen.

Vier Termine zur Auswahl:
Dienstag 21.9., 14 Uhr; Mittwoch, 22.9. 14 Uhr;
Donnerstag 23.9., 18 Uhr; Freitag 24.9., 10 Uhr.