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Die Stadt Frankfurt lädt am internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust in die Paulskirche ein, im Anschluss findet eine Kranzniederlegung statt.

Foto: Andrea Nardi/ Unsplash

Am kommenden Freitag, 27. Januar, jährt sich die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zum 78. Mal. Mehr als eine Million Menschen sind allein dort zwischen März 1942 und November 1944 ermordet worden. Darunter 960.000 Jüd:innen sowie unter anderem zehntausende politische Gefangene, Homosexuelle und Roma sowie Rom:nja und Sinti:zze. Insgesamt wurden während des Holocaust sechs Millionen Jüd:innen ermordet. Der Holocaust ist damit ein singulärer Zivilisationsbruch in der Geschichte.
Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.
Am Freitag, 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, lädt die Stadt Frankfurt um 15 Uhr zu einer Gedenkstunde in die Paulskirche ein. Eröffnet wird diese von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg. Anschließend legen Vertreter:innen und Vertreter der Stadt Frankfurt Blumenschmuck und Kränze am Mahnmal für die Opfer der Gewaltherrschaft nieder.

Interessierte Bürger:innen können sich per E-Mail an protokoll@stadt-frankfurt.de (Betreff: Gedenkstunde, 27. Januar) oder unter Telefon 069/ 212 349 20 anmelden. Um die Angabe von Name und Vorname wird gebeten. Der Einlass in die Paulskirche beginnt um 14.30 Uhr.