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Corona – hier gibt es Hilfen

Das Land Hessen hat eine landesweite Hotline eingerichtet, bei der es Auskunft zu medizinischen Fragen im Zusammenhang mit Corona gibt. Die Hotline befindet sich im Gesundheitsamt Frankfurt und hat zehn Telefonplätze, die von Studenten aus fachrelevanten Studiengängen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes besetzt sind.

0800 / 555 46 66 täglich von 8 bis 20 Uhr

Andere als medizinische Fragen beantwortet das Bürgertelefon der Landesregierung unter 0611 / 32 111 000 oder unter E-Mail buergertelefon@stk.hessen.de

Ministerin und Bagso rufen zu besonderem Schutz für Ältere auf

Die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (Bagso), Franz Müntefering, appellieren gemeinsam an alle Bürgerinnen und Bürger, gefährdete Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen.

Folgende Maßnahmen sollten ältere Menschen ergreifen, um sich zu schützen:

  • Reduzieren Sie soziale Kontakte soweit möglich, auch zu Gleichaltrigen, denn auch sie können Überträger sein.
  • Meiden Sie derzeit jeden unmittelbaren Kontakt zu Enkelkindern. Die Großeltern sollten möglichst nicht in die Betreuung einbezogen werden.
  • Gehen Sie nicht in Arztpraxen, rufen Sie im Bedarfsfall dort an, und fragen, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Gehen Sie, falls möglich, nicht in Apotheken, bestellen Sie benötigte Arzneimittel per Telefon und lassen Sie sich diese liefern oder nehmen Sie, wenn möglich, Hilfe aus der Familie oder der Nachbarschaft an.
  • Nehmen Sie Bring- und Lieferangebote an: durch Familie und Nachbarn, durch Supermärkte.
  • Halten Sie ihre sozialen Kontakte über Telefon oder, wenn möglich, über Skype aufrecht.
  • Begrenzen Sie die Zahl der Personen, die in Ihre Wohnung kommen, auf ein Minimum.
  • Nutzen Sie das schöne Wetter, um spazieren zu gehen. Das stärkt Ihre Abwehr. Halten Sie auch dort mindestens zwei Meter Abstand, wenn Sie Bekannte treffen!

Seien Sie wachsam

Auch in der aktuellen Situation ist Wachsamkeit vor „falschen Helfern“ notwendig. So fragen Betrüger besonders ältere Menschen nach Geld für teure Medikamente und medizinische Behandlungen; angebliche Handwerker behaupten, Haus und Wohnung zu überprüfen und desinfizieren zu wollen.

Das BMFSFJ und die BAGSO empfehlen daher dringend, Unbekannten kein Geld zu geben und sie nicht in die Wohnung zu lassen.

Da es sich bei den Freiwilligen in der Regel um fremde Menschen handelt, sollte man folgendes beachten: Keine Zuschläge oder Vorkasse zahlen. Auch sollten die Helfer sich verpflichten, nach Wunsch die Einkäufe evtl. nur vor der Tür abzustellen. Die Koordinatoren von Hilfeangeboten sollten sich ebenfalls verpflichten, keine Daten weiterzugeben.

Nachbarschaftshilfen

Die Ausbreitung des Corona-Virus und die damit verbundenen Einschränkungen vor allem auch für ältere Menschen haben eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst.

In Frankfurt bieten viele Menschen und Institutionen, auch eigens zu diesem Zweck gegründete Zusammenschlüsse ihre Unterstützung an: bei Einkäufen, Gängen zur Apotheke, Ausführen von Hunden u.a.

Die SZ listet eine kleine Auswahl auf:

Frankfurt gegen Corona Telefon 0157 / 72 14 82 44 von 10 bis 16 Uhr oder E-Mail: nachbarschaftsversorgung.ffm@gmail.com

Deutsches Rotes Kreuz Telefon 069 / 71 91 91 35 oder 069 / 400 501 431, E-Mail helfer@drkfrankfurt.de

Pflegestützpunkt Hotline 0800 / 5 89 36 59, E-Mail pflegestuetzpunkt@frankfurt.de

Evangelische Kirchengemeinden in Frankfurt, aufgelistet nach Stadtteilen unter www.efo-magazin.de

Turngemeinde Sachsenhausen Telefon 0178 / 1 12 27 85

Caritasverband Menschenstärker-Hotline Telefon 069 / 29 82 44 44, E-Mail menschenstaerker.hotline@caritas-frankfurt.de

Landesehrenamtsagentur Hessen www.hessen-helfen.de

Senioren Zeitschrift
April Mai Juni
2 | 2020


Ob Smartphone oder Roboter – digitale Technik und künstliche Intelligenz können das Leben leichter machen.

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