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Bücher und Speisen dürfen gekauft und abgeholt werden

Infolge der politischen Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss Deutschlands erstes kommunales jüdisches Museum, das Jüdische Museum Frankfurt, nur elf Tage nach seiner weithin wahrgenommenen Eröffnung seine Ausstellungen schließen und seine Bildungsangebote vor Ort absagen. Bis einschließlich Donnerstag, 29. Oktober, hatte das Museum bereits über 4.500 Besucher.

„Nach der fulminanten Eröffnungswoche, dem überaus positiven internationalen Presseecho und dem großen Zuspruch, dessen wir uns erfreuen, fällt es uns mehr als schwer, den öffentlichen Zugang zu unserem neuen Museum einzuschränken. Wir freuen uns, dass unsere beiden Kooperationspartner, die Literaturhandlung und das Flowdeli weiterhin für unsere Besucherinnen und Besucher geöffnet sein werden und bieten mit unserer soeben gelaunchten Online-Sammlung einen uneingeschränkten Zugang zu den Geschichten und Objekten der beiden Dauerausstellungen im Museum Judengasse und im Rothschild-Palais an. Wir hoffen sehr, dass unser neues Museum mit seinen Ausstellungen, Bildungsangeboten und Veranstaltungen ab Dezember auch im physisch wieder allen offenstehen kann und wird“, betont Museumdirektorin Mirjam Wenzel.

Das Jüdische Museum hat  2016 eine digitale Strategie entwickelt, die seither sukzessive umgesetzt wird. Mit dem Launch der Online-Sammlung wurde der letzte Meilenstein dieser Strategie verwirklicht. Die Online-Sammlung stellt sowohl Geschichte wie auch Objekte aus den beiden Dauerausstellungen vor und folgt dem Open-Data-Gedanken. Sie ergänzt damit das eigens für die neue Dauerausstellung entwickelte digitale Angebot „Museum to Go“ und macht jüdische Geschichte in Geschichten erfahrbar. Weitere Informationen finden sich auf der Website unter https://sammlung.juedischesmuseum.de/ im Internet.

Die beiden Pächter des neuen Jüdischen Museums halten ihre Angebote für Besucher ab kommender Woche dienstags bis freitags von 11 bis 15 Uhr bereit. Die 1982 von Rachel Salamander geründete Literaturhandlung bietet Bücher, Alltagsgegenstände, rituelle Objekte, Postkarten und vieles mehr zum Kauf an. Die eigens für das Jüdische Museum gegründete Flowdeli GmbH hat ein milchig-koscheres Speisen- und Getränkeangebot, das vor Ort gekauft und andernorts verzehrt werden kann. Flowdeli und Literaturhandlung befinden sich im Lichtbau des Hauses, der zu den genannten Zeiten öffentlich zugänglich sein wird.

Infolge der politischen Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie muss Deutschlands erstes kommunales jüdisches Museum, das Jüdische Museum Frankfurt, nur elf Tage nach seiner weithin wahrgenommenen Eröffnung seine Ausstellungen schließen und seine Bildungsangebote vor Ort absagen. Bis einschließlich Donnerstag, 29. Oktober, hatte das Museum bereits über 4.500 Besucher.

„Nach der fulminanten Eröffnungswoche, dem überaus positiven internationalen Presseecho und dem großen Zuspruch, dessen wir uns erfreuen, fällt es uns mehr als schwer, den öffentlichen Zugang zu unserem neuen Museum einzuschränken. Wir freuen uns, dass unsere beiden Kooperationspartner, die Literaturhandlung und das Flowdeli weiterhin für unsere Besucherinnen und Besucher geöffnet sein werden und bieten mit unserer soeben gelaunchten Online-Sammlung einen uneingeschränkten Zugang zu den Geschichten und Objekten der beiden Dauerausstellungen im Museum Judengasse und im Rothschild-Palais an. Wir hoffen sehr, dass unser neues Museum mit seinen Ausstellungen, Bildungsangeboten und Veranstaltungen ab Dezember auch im physisch wieder allen offenstehen kann und wird“, betont Museumdirektorin Mirjam Wenzel.

Das Jüdische Museum hat  2016 eine digitale Strategie entwickelt, die seither sukzessive umgesetzt wird. Mit dem Launch der Online-Sammlung wurde der letzte Meilenstein dieser Strategie verwirklicht. Die Online-Sammlung stellt sowohl Geschichte wie auch Objekte aus den beiden Dauerausstellungen vor und folgt dem Open-Data-Gedanken. Sie ergänzt damit das eigens für die neue Dauerausstellung entwickelte digitale Angebot „Museum to Go“ und macht jüdische Geschichte in Geschichten erfahrbar. Weitere Informationen finden sich auf der Website unter https://sammlung.juedischesmuseum.de/ im Internet.

Die beiden Pächter des neuen Jüdischen Museums halten ihre Angebote für Besucher ab kommender Woche dienstags bis freitags von 11 bis 15 Uhr bereit. Die 1982 von Rachel Salamander geründete Literaturhandlung bietet Bücher, Alltagsgegenstände, rituelle Objekte, Postkarten und vieles mehr zum Kauf an. Die eigens für das Jüdische Museum gegründete Flowdeli GmbH hat ein milchig-koscheres Speisen- und Getränkeangebot, das vor Ort gekauft und andernorts verzehrt werden kann. Flowdeli und Literaturhandlung befinden sich im Lichtbau des Hauses, der zu den genannten Zeiten öffentlich zugänglich sein wird.