Aktuelle Ausgabe zum Lesen  eye   zum Hören  ear
Schriftgröße  

Kostenlose Online-Vorträge der Verbraucherzentrale Hessen zu Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitalem Nachlass

Die Verbraucherzentrale Hessen bietet im Dezember kostenlose Online-Vorträge, um Verbraucherinnen und Verbraucher rund um die Themen Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitalem Nachlass zu informieren. Übers Internet folgen die Teilnehmenden den Vorträgen. Ihre Fragen können sie den Expertinnen über einen Chat stellen. Die Teilnahme ist kostenlos nach Anmeldung unter www.verbraucherzentrale-hessen.de/online-seminare-he möglich.

Betreuungsverfügung: Teilen Sie dem Gericht Ihre Wünsche mit
Dienstag, 1.Dezember, 17 bis 18 Uhr

Fehlt es an einer Vorsorgevollmacht oder ist diese unwirksam, entscheidet das Amtsgericht, wer die gesetzliche Vertretung einer Person übernimmt, die nicht entscheidungsfähig ist. In der Mehrheit sind dies nicht Familienangehörige, sondern außenstehende Dritte. Wer bestimmte Vorstellungen darüber hat, wer im Falle der Entscheidungsunfähigkeit gesetzlicher Vertreter sein soll, kann dies in einer Betreuungsverfügung regeln – gegebenenfalls auch ergänzend oder alternativ zu einer Vorsorgevollmacht.

Digitale Vorsorge- und Nachlassregelung:
Was mit Ihren Daten geschieht, bestimmen Sie
Donnerstag, 3. Dezember, 17 bis 18 Uhr

Online-Accounts gehören zur Erbmasse. Das bedeutet, dass die Erben darüber entscheiden, ob die Accounts abgewickelt, gelöscht oder in einen Gedenkstatus versetzt werden. Wer möchte, dass das eine andere Person entscheidet, kann dies in seinem Testament oder in einer Ergänzung zur Vorsorgevollmacht regeln. Eine Übersicht über vorhandene Accounts und die dazugehörigen Passwörter erleichtert den Erben oder beauftragten Person die Arbeit.